Rund um Hameln

News aus dem Weserbergland
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Leben, wohnen und arbeiten in Hameln

Oktober 05, 2011 By: Ferien in Hameln Category: Allgemein

Hameln im Überblick Teil II

Der Großteil der Einwohner lebt in der Hamelner Kernstadt, nämlich um die zwei Drittel. Diese Menschen sind in den acht Bezirken Wangelist, West, Altstadt, Mitte, Wehl, Nord, Ost und Süd zuhause. Das andere Drittel hat seinen Wohnsitz in einem der zehn angrenzenden Ortschaften, davon besonders viele in Afferde, Klein Berkel und Tündern.
Insgesamt weist Hameln eine Bevölkerungsdichte von durchschnittlich 566 Einwohnern pro Quadratkilometer auf und dies bei einer Fläche, die 102,3 Quadratkilometer umfasst. Davon machen Landwirtschaftsflächen mit 40 Prozent und Waldflächen mit 29 Prozent den größten Anteil aus, noch vor den Gebäude- und Freiflächen.

Die größten Arbeitgeber der Stadt stellen das Kredit- und Versicherungsunternehmen BHW und der öffentliche Dienst mit dem Kreiskrankenhaus sowie der Stadt- und Landkreisverwaltung. Eine wichtige Rolle spielen zum Beispiel mittelständische Maschinenbaufirmen, die Nahrungsmittelindustrie und das Verlagshaus CW Niemeyer, das auch die regionale Tageszeitung produziert. An den Tourismus sind mehr als 1.300 Arbeitsplätze gekoppelt – dem Rattenfänger und dem schönen Weserbergland sei Dank. Jährlich besuchen um die 3,8 Millionen Tages- und 225.000 Übernachtungsgäste die Kleinstadt.

Die Bedeutung der Stadt Hameln für die Beschäftigten in der Region wird darüber hinaus deutlich, wenn man sich anschaut, wie viele Bewohner der Landkreises für die Arbeit in die Stadt pendeln: Jeder dritte Bewohner des Landkreises und sogar jeder zweite sozialversicherungspflichtige Beschäftigte findet jeden Tag den Weg in die Stadt. Hameln ist im Alltag der Einwohner somit sehr viel mehr als Rattenfänger und Fachwerkhäuser.

Das Stiftsherrenhaus Hameln

August 11, 2011 By: Ferien in Hameln Category: Hameln

(K)ein geschenktes Haus

Um seinen Ursprung ranken sich nach wie vor Mythen und Geschichten: war dieses Haus tatsächlich mal eine Stiftskurie? Oder war es ein Geschenk des Fürsten an sein Patenkind? Geklärt werden konnten diese Fragen nicht eindeutig, es wird aufgrund der Lage des Hauses aber eher davon ausgegangen, dass es sich um ein Geschenk als um eine Stiftskurie handelt. Aber welchen Hintergrund es auch haben mag, das Stiftsherrenhaus in der Osterstraße ist aufgrund seiner prächtigen Bauweise auf jeden Fall einen Besuch wert.

Zunächst fallen die weit hervorragenden Obergeschosse auf, die an der gotischen Bauweisen orientiert sind. Ansonsten findet man vor allem Elemente des Zeitalters der Weserrenaissance wie die zahlreichen Muschelverzierungen an der Fassade, die als Halbsonnen gedeutet wurden. Am Bemerkenswertesten sind aber die Figuren der sogenannten „Knaggen“, das sind die hölzernen Verbindungen zwischen senkrecht stehenden und den Deckenbalken. Neben dem Erbauer des Hauses und der Kaiserin Justinian sind dort auch biblische Bildmotive wie Christus, Kain und Abel dargestellt.

Im Inneren des Stiftsherrenhauses befindet sich ein Teil des Museums sowie ein Restaurant, dessen Terrasse direkt in der Fußgängerzone zu einer gemütlichen Kaffeepause einlädt. Denn ein Hameln-Städtetrip ohne den Besuch des Stiftsherrenhauses, ist nur schwer vorstellbar.

Kneipenfestival Honky Tonk in Hameln

Mai 04, 2011 By: Ferien in Hameln Category: Gastronomie, Hameln, Veranstaltungen

Alle Jahre wieder…gibt’s Livemusik!

Laute Gitarrenriffs schallen aus der eben geöffneten Tür in die Innenstadt hinaus und treffen auf den Rhythmus eines Schlagzeuges, das einige Meter entfernt gerade ein neues Stück einläutet. Wer sich davon noch nicht in den Bann ziehen lässt und seinen Weg durch die Hamelner Altstadt fortsetzt, hört auf einmal den powergeladenen Gesang einer Frau. Spätestens jetzt bleiben keine Stimmbänder und Füße mehr still – in Hameln ist wieder Honky Tonk Zeit!

Honky Tonk? Was ist das denn, werden sich einige fragen. Der Begriff stammt ursprünglich aus den USA und bezeichnet dort Lokale im Süden, die sich durch handgemachte Livemusik und die Trinkfreudigkeit der Gäste auszeichnen. Seit 1993 steht dieser Begriff in Deutschland und der Schweiz für ein musikalisches Stadtevent. Verschiedene Lokale einer Stadt wie Clubs, Bars, Cafés und Restaurants vernetzen sich und bieten an einem Abend für einen einmaligen Eintritt Livemusik aller Art an. Ob Jazz, Blues, Salsa, Hip Hop oder Schlager – der Besucher bezahlt nur einmal und ist dann mit seinem Eintrittsbändchen überall live dabei.

Los geht es am kommenden Samstag, den 07. Mai 2011, um 19.00 Uhr auf dem Werder, wo die Californian Dance Band den diesjährigen Honky Tonk mit Partysongs passend eröffnet. Nicht umsonst gilt „Let’s Honky Tonk“ in Amerika als Aufforderung zum Party machen!

Eintrittsbändchen für das Event gibt es im Vorverkauf für 12 Euro sowie an den Abendkassen aller beteiligten Lokale für 14 Euro. Der Einlass für „Die Insel“ beginnt um 18.00 Uhr, in den Kneipen zwischen 19.00 Uhr 20.00 Uhr.