Rund um Hameln

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Kneipenfestival Honky Tonk in Hameln

Mai 04, 2011 By: Ferien in Hameln Category: Gastronomie, Hameln, Veranstaltungen

Alle Jahre wieder…gibt’s Livemusik!

Laute Gitarrenriffs schallen aus der eben geöffneten Tür in die Innenstadt hinaus und treffen auf den Rhythmus eines Schlagzeuges, das einige Meter entfernt gerade ein neues Stück einläutet. Wer sich davon noch nicht in den Bann ziehen lässt und seinen Weg durch die Hamelner Altstadt fortsetzt, hört auf einmal den powergeladenen Gesang einer Frau. Spätestens jetzt bleiben keine Stimmbänder und Füße mehr still – in Hameln ist wieder Honky Tonk Zeit!

Honky Tonk? Was ist das denn, werden sich einige fragen. Der Begriff stammt ursprünglich aus den USA und bezeichnet dort Lokale im Süden, die sich durch handgemachte Livemusik und die Trinkfreudigkeit der Gäste auszeichnen. Seit 1993 steht dieser Begriff in Deutschland und der Schweiz für ein musikalisches Stadtevent. Verschiedene Lokale einer Stadt wie Clubs, Bars, Cafés und Restaurants vernetzen sich und bieten an einem Abend für einen einmaligen Eintritt Livemusik aller Art an. Ob Jazz, Blues, Salsa, Hip Hop oder Schlager – der Besucher bezahlt nur einmal und ist dann mit seinem Eintrittsbändchen überall live dabei.

Los geht es am kommenden Samstag, den 07. Mai 2011, um 19.00 Uhr auf dem Werder, wo die Californian Dance Band den diesjährigen Honky Tonk mit Partysongs passend eröffnet. Nicht umsonst gilt „Let’s Honky Tonk“ in Amerika als Aufforderung zum Party machen!

Eintrittsbändchen für das Event gibt es im Vorverkauf für 12 Euro sowie an den Abendkassen aller beteiligten Lokale für 14 Euro. Der Einlass für „Die Insel“ beginnt um 18.00 Uhr, in den Kneipen zwischen 19.00 Uhr 20.00 Uhr.

Die Rattenfängersage nach den Brüdern Grimm

Juli 07, 2010 By: Ferien in Hameln Category: Allgemein, Hameln

Die Rattenfängersage (Nach Brüder Grimm “Deutsche Sagen”)

Im Jahre 1284 ließ sich zu Hameln ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte einen Rock von vielfarbigem, buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien.

Die Bürger sagten ihm diesen Lohn zu, und der Rattenfänger zog sein Pfeifchen heraus und pfiff. Da kamen alsbald die Ratten und Mäuse aus allen Häusern hervorgekrochen und sammelten sich um ihn herum. Als er nun meinte, es wäre keine zurückgeblieben, ging er aus der Stadt hinaus in die Weser; der ganze Haufen folgte ihm nach, stürzte ins Wasser und ertrank.
Als aber die Bürger sich von ihrer Plage befreit sahen, reute sie der versprochene Lohn, und sie verweigerten ihn dem Mann, so dass dieser verbittert wegging.

Am 26. Juni kehrte er jedoch zurück in Gestalt eines Jägers, erschrecklichen Angesichts, mit einem roten, wunderlichen Hut und ließ, während alle Welt in der Kirche versammelt war, seine Pfeife abermals in den Gassen ertönen.
Alsbald kamen diesmal nicht Ratten und Mäuse, sondern Kinder, Knaben und Mägdlein vom vierten Jahre an in großer Anzahl gelaufen. Diese führte er, immer spielend, zum Ostertore hinaus in einen Berg, wo er mit ihnen verschwand. Nur zwei Kinder kehrten zurück, weil sie sich verspätet hatten; von ihnen war aber das eine blind, so dass es den Ort nicht zeigen konnte, das andere stumm, so dass es nicht erzählen konnte. Ein Knäblein war umgekehrt, seinen Rock zu holen und so dem Unglück entgangen. Einige sagten, die Kinder seien in eine Höhle geführt worden und in Siebenbürgen wieder herausgekommen. Es waren ganze 130 Kinder verloren.

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