Rund um Hameln

News aus dem Weserbergland
Subscribe

Von Klostern, Kaufleuten und dem Klütberg

September 03, 2011 By: Ferien in Hameln Category: Hameln

Von Klostern, Kaufleuten und dem Klütberg

Hameln ist vor allem für seine Rattenfängersage bekannt, aber damit beginnt weder die Geschichte der Stadt noch endet sie mit dem Rattenfänger. Archäologische Funde zeigen, dass die ersten dörflichen Strukturen bereits im 8. Jahrhundert vorhanden gewesen sind.

Ein gutes Jahrhundert später wurde an der Weser das Benediktinerkloster Hameln von der Reichsabtei Fulda gebaut. Um das Kloster herum entstand in der Folge eine Marktsiedlung, die sich im Jahr 1200 nach Christus mit dem in ein Kollegiatstift umgewandelten Kloster und dem alten Dort zu einer Stadt zusammen schloss. Hameln war geboren und erlebte mit dem Auszug der Kinder im Jahr 1284 das bedeutendste Erlebnis in seiner Geschichte.

Die Rattenfängersage überstrahlt viele andere Ereignisse und Entwicklungen, die aber auch das Bild der Stadt geprägt haben und erwähnenswert sind. Wenige wissen zum Beispiel, dass Hameln zwischen 1426 und 1572 zum Hanse-Städtebund gehört hat. Im Anschluss folgte die Weserrenaissance-Zeit der reichen Kaufleute und des Landadels in Hameln, deren Ziel es war, sich mit immer größeren und prächtigeren Gebäuden zu überbieten.

Ein weiteres imposantes Bauwerk entstand ab 1664 mit der Befestigung des Klütberges. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde daraus die stärkste Festung des Fürstentums Hannover, was ihr den Namen „Gibraltar des Nordens“ einbrachte.

Was aus dieser Festung geworden ist, erfahren Sie im zweiten Teil der Geschichte Hamelns.